Warum gerade der systemisch-lösungsorientierter Ansatz in meiner Arbeit so wichtig ist....

"Mit dir zu wippen, ist langweilig!“ sagte die Ameise zum Elefanten.

Der Fokus in der systemisch- lösungsorientierten Kurzzeittherapie liegt nicht beim Problem, sondern beim Erreichen einer Lösung. Wichtig ist hier zu nennen, dass die Lösung vom Klienten genannt wird- der Therapeut versteht sich hier als Begleiter.
Gekoppelt an die Therapieform, die u.a. von der amerikanischen Seite von den Therapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg geprägt worden ist, sind verschiedene andere Methoden, die diese Art der Kurzzeittherapie ergänzen. Zu erwähnen ist hier u.a. das Mailänder- Modell.
Fast zeitgleich wurde vom Belgier Luc Isebaert das Brügger Model entwickelt, das der Therapieform von Steve de Shazer sehr ähnlich ist.
Oft reichen hier schon wenige Sitzungen aus, um die Ressourcen, die die Personen mitbringen, so zu stabilisieren, dass sie die Lösung des „Problems“ schnell erreichen.
Die systemisch- lösungsorientierte Arbeit hat keinen tiefenpsychologischen Ansatz. Deshalb lehnen die Krankenkassen häufig eine übernahme der Kosten ab. Im Laufe der Beratung / Therapie wird nicht zwingend nach einem Grund des Problems gesucht. Der Fokus liegt  auf das Erreichen eines        - von der Person gewünschten- Zieles.

Die Grundhaltung in der systemisch- lösungsorientierten Arbeit liegt darin, dass der Therapeut davon ausgeht, dass beide Seiten (der Klient und der Therapeut) ihr Bestes dazu beitragen, dass die Therapie erfolgreich ist.